Der Präzisionsguss oder "Lost Wax Casting" ist eine der verbreitetesten Feinguss-Methoden, die seit über viertausend Jahren ohne erhebliche Änderungen weltweit angewendet wird. Erste Ansätze dieses Verfahrens finden wir im alten Indien und Ägypten, im China der Han-Dynastie, im antiken Griechenland, bei den Etruskern, in den Goldgiessungen Südamerikas oder den Bronze-Fabrikationen im afrikanischen Benin.
Durch die Serienproduktion und die fortgeschrittenen Technologien, die heute in sämtlichen Arbeitsvorgängen benutzt werden können, wurde aus diesem aus frühester Zeit überlieferten Verfahren die heute raffinierteste Giessmethode.
Zur Vorbereitung der Gussform benötigen wir ein Original, sogenanntes Urmodell, das aus beliebigem Material hergestellt werden kann (Metall, Plastik, Gips, Holz, Wachs...). Nicht zu vergessen bei der Herstellung des Urmodells ist einen Schwund von 1,5 - 2 % einzukalkulieren.
Die erhaltene Güsse haben eine Allgemeine Formtoleranz von ± 0,7 %. Wichtig ist das uns die einzuhaltenden Masse (Referenzmasse) und wo sie den Anguss wünschen mitgeteilt wird. Andere Eigenheiten des Gusses und Spezifische Oberflächenguten müssen mit uns besprochen werden.
Genauigkeitstoleranz für länge, breite und hohe
Bei der Erstherstellung eines Artikel und nur dann wird eine einmalige Matrizenanfertigungsgebühr erhoben. Diese bewegt sich im bereich von 10 bis 50 Euro (abhängig von den Abmessungen des Urmodells).
Es wird keine Mindestabnahme verlangt, möglich ist auch ein einziges stück zu bestellen da der Einheitspreis nicht ändert.
Die Sendung des Materials erfolgt mittels Express.
Für jede Art von Objekt und Anwendungsbereich (Brillen, Präzisionsmechanik, Musikinstrumente, Modellbau, Kunstobjekte, Schmuckstücke, usw.) haben wir eine Auswahl von über dreißig Metalllegierungen um jede Form mit höchster Genauigkeit nachzubilden. Die erforderliche minimale Dicke des Originals beträgt 0,25 mm. Die ehrhaltbare Härte variiert zwischen 60 und 300 Vickers. (Wählbar)